Tropische Inseln wie die British Virgin Islands in der Karibik betören nicht ausschließlich mit türkisblauem Wasser und Traumstränden - leuchtende Blütenblätter, liebliche Düfte, saftige frische Früchte sowie bunte Fische, verspielte Pelikane und friedliche Geckos sorgen für exotisches Ambiente.
Karibik Flair für alle Sinne
Wie viele Karibik-Inseln waren auch die BVI’s einst mit Zucker- und Baumwollplantagen, Viehweiden und Wäldern zur Holzgewinnung überzogen. Mit der Vernachlässigung der Landwirtschaft machte sich Buschwerk, durchsetzt mit Kakteen, lichtem Sekundärwald und Buschfarnen, breit. In den feuchten Tälern gedeihen Tropenfrüchte wie Zitrus, Mango, Bananen, Brotfrucht und Kokospalmen. In einigen Küstenzonen sind kleine Mangrovenwälder und Seetrauben zu finden.
An Hibiskus, Frangipani, Oleander und Bougainvillea erfreuen sich Seh- und Geruchssinn in zahlreichen Gärten, an Straßenrändern und vielen anderen Orten. Auffallend sind die bis zu sechs Meter langen Blütenstengel der Agaven. Mit ihren doldenförmigen Blütenkränzen bilden sie leuchtende Farbtupfer im dunklen Grün der Buschvegetation.
Tiere auf den British Virgin Islands
Stets ein beliebter Zeitvertreib für Urlauber an Land wie auf Booten ist es, die Pelikane über dem Wasser beim Fischfang zu beobachten. Insgesamt ist die Vogelwelt mit rund 80 Arten auf den BVI’s vertreten, insbesondere auf den Inseln Fallen Jerusalem und Great Tobago. Auf Anegada gibt es eine berühmte Kolonie von Flamingos. Von den sieben noch vorkommenden Meeresschildkröten-Arten haben drei ihre Brutgründe auf den British Virgin Islands. Die größte von ihnen, die bis zu zwei Meter lange Lederschildkröte, steht unter Naturschutz. Friedliche Leguane und Geckos begleiten durch den Tag und halten Wohnungen frei von Insekten. Wildlebende Säugetiere sind nicht anzutreffen. Unzählige bunte Unterwasser-Bewohner begegnen den Schnorchlern und Tauchern. Der wichtigste Agrar-Export sind übrigens Weiße Virgin Islands Schafe sowie Schweine. |



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